Archiv der Kategorie ‘Rezension‘

Frédéric Beigbeder – Neununddreißig neunzig

Octavo Parango ist Kreativer in der Pariser Werbeagentur Rossery & Witchcraft, verdient mit seinen 33 Jahren 13.000 Euro im Monat, fährt die neusten Wagen und trägt die teuersten Klamotten. Und er möchte gefeuert werden. Endlich raus aus dem schmutzigen Werbegeschäft. Aus diesem Grund schreibt er dieses Buch.

Ⅼ. Frank Baum – The Wonderful Wizard of Oz

Die junge Dorothy lebt mit ihrer Tante und ihrem Onkel in einem Farmhaus in Kansas. Als sie es bei einem Wirbelsturm nicht rechtzeitig in den schützenden Keller schafft, werden sie und ihr Hund Toto mitsamt des ganzen Hauses in die Luft gewirbelt und landen im wundersamen Land des Zauberers Oz. Auf dem Weg zum großen […]

Shane Jones – Thaddeus und der Februar

Kälte und Schnee, Trägheit und Traurigkeit – die grausame Herrschaft des Februars dauert schon mehrere hundert Tage an. Es können keine Papierdrachen mehr in die Luft gelassen werden und auch Ballons können nicht mehr geflogen werden. Die Stadtbewohner halten es nicht mehr aus und beginnen Krieg gegen den ungeliebten Monat. Allen voran Thaddeus Lowe, Ballonfahrer.

Markus Zusak – Die Bücherdiebin

Mehr oder weniger sympathisch begrüßt der Erzähler den Leser auf der ersten Seite. »Ich bin nach Kräften bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen.« Der Leser wird […]

Juli Zeh – Schilf

Nicht ohne Grund steht auf dem Cover »Roman« und nicht »Krimi«. Auch wenn der Klappentext eher auf letzteres schließen lässt: Der hochbegabte Physiker Sebastian lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau und seinem Sohn in Freiburg. Bis sein Sohn entführt wird. Um ihn zurückzubekommen, muss Sebastian erst einen Mord begehen. Was nach spannendem Thriller klingt, […]

Matt Ruff – Bad Monkeys

Ein Zimmer in der Strafvollzugsanstalt Clark Country, Las Vegas. »Weiße Wände. Weiße Decke. Weißer Fußboden.« Gegenüber von Dr. Vale sitzt die Inhaftierte Jane Charlotte, bereit ein Geständnis abzulegen. »Ich bin im Gefängnis, weil ich jemanden getötet habe, den ich nicht hätte töten sollen.« Dabei hat Jane Charlotte nach eigenen Angaben die Lizenz zum Töten, schließlich […]

Dan Brown – Das verlorene Symbol

Nach Rom und Paris verschlägt es den Symbologen Robert Langdon nach Washington D.C. Auch im dritten Thriller mit dem Harvard-Professor als Protagonisten geht es um geheimnisvolle Botschaften, Symbole und Rätsel. Dreh‑ und Angelpunkt ist diesmal die amerikanische Hauptstadt. Weniger als 12 Stunden Handlung auf knapp 800 Seiten verteilt, Rätsellösungen im Minutentakt, eine Jagd unter Zeitdruck, […]

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