
Fast könnte man glauben, Sumire wäre einfach gefühllos und weltfremd. Sie raucht viel, isst wenig, verliert auch bei kürzesten Bahnfahrten die Fahrtkarte und sie würde gerne Schriftstellerin werden. Und geliebt hat sie bisher noch nie. Das macht vor allem den Erzähler ihrer Geschichte wehmütig, den Grundschullehrer Ende 20, der eine Leidenschaft für seine ehemalige Kommilitonin entwickelt hat.
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Hellblau-grauer Hintergrund mit schwarzen Silhouetten und Rot als Akzentfarbe: Am Cover von Juli Zehs Roman »Schilf« ist kaum etwas auszusetzen. Die Farbzusammenstellung sowie die Komposition sorgen für ein stimmiges, harmonisches Gesamtbild. Prägnant, auffällig, aber keineswegs aufdringlich – meiner Meinung nach ein Eyecatcher in der Buchhandlung.

Mit 37 Jahren ist der Ich-Erzähler Hajime stolzer Besitzer zweier Jazz-Clubs in Tokio, ist verheiratet, hat zwei Töchter und keinerlei Sorgen. Eigentlich könnte er ein glückliches Leben führen, wäre da nicht fest in ihm verankert die Anziehung der hübschen Shimamoto. Die erste Frau, die er liebte und zuletzt mit 12 Jahren gesehen hat.
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Bei »Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah« handelt es sich wie bei »Blinde Weide, schlafende Frau« um eine Kurzgeschichtensammlung des japanischen Autors Haruki Murakami. Neun Kurzgeschichten aus dem Murakami-Universum verbergen sich hinter dem langen Buchtitel – viele mit einem ähnlichen Grundtenor.
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Litogo steht für »Literature to go« und ist der Name einer Plattform für »offene, moderne und mobile Literatur.« Autoren können auf Litogo ihre fertigen Texte veröffentlichen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, Lektoren, Übersetzer, Illustratoren oder Sprecher zu finden – ergänzende Kompetenzen.
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Dieses Buch macht glücklich! Nein, nicht von alleine, man muss es schon lesen. Und natürlich die zahlreichen kleinen sowie großen Tipps, Geschichten und Anregungen beherzigen und umsetzen. Aber das ist gar nicht so schwer, denn eigentlich ist für jeden etwas dabei, so vielseitig ist dieses Glücksbuch.
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Schriftstellerin Amelie Fried und Literaturkritiker Ijoma Mangold starten am kommenden Freitag, 10. Juli 2009, um 22:30 Uhr mit der neuen Literatursendung des ZDFs »Die Vorleser«. Gast der ersten Sendung ist der Schauspieler Walter Sittler. Auch die fünf Bücher, die vorgestellt werden, stehen schon fest:
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